Nokias Netbook Booklet 3G ging nun schon an einschlägige Medien, die das Gerät auf Herz und Nieren testen konnten. Das Fazit: Tolles Design, aber relativ kostspielig und die gewünschte Funktionalität ist nur bedingt gegeben. Der größte Schwachpunkt ist die Akkulaufzeit; diese gab Nokia selbst mit 12 Stunden an. Ein Test im Portal Laptopmag zeigt, dass lediglich 8 Stunden realistisch sind. Die Tester waren außerdem mit der Performance des Netbooks unzufrieden: Die Tastatur ist zu klein, die Lautsprecher geben nichts her und die Bootzeit sei langsam.
Auch cnet hat sich dem Nokia Booklet 3G gewidmet. Das Design stimmt, meinen die Tester – insbesondere das Display sei okay, allerdings ist die Tastatur zu dick gehalten und zeige null Flexibilität; auch dann nicht, wenn der Tester fest zudrückt. Die zu enge Tastatur habe Tasten, die nur schwer zu treffen seien. Das Touchpad hingegen sei groß genug und gut in der Bedienung.
Das gute Design könne die groben Schnitzer, die das Netbook im Gegensatz zu anderen mit sich bringt, nicht ausgleichen, heißt es weiter in dem Test. Auch die cnet meint, die Performance sei durch den Intel Atom CPU sehr schwach; insbesondere, wenn man bedenkt, dass nur ein GByte RAM inklusive ist. Als die Tester Windows öffneten und sich ein wenig mit der Navigation von Windows 7 beschäftigten, wurde das Netbook noch schwächelnder und begann zu stottern. EinVideo zum Nokia Booklet 3G Unboxing gibt es auf Youtube:
Über den Provider O2 kann das Booklet 3G im O2 Online-Shop gekauft werden – für einen Preis von 729 Euro. Günstigere Angebote gibt es wohl derzeit nicht. Bei gleichzeitigem Abschluss eines O2 Laufzeitvertrages lässt sich das Gerät in Raten zahlen.
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