Eutelsat und Sensio senden Videoschleife in stereoskopischem 3D-HDTV

Unter der Senderkennung "3d-Switch" wird in Zusammenarbeit von Eutelsat und Sensio ein stereoskopisches HDTV-Signal ausgestrahlt. Das Testvideo wird von Sensio auf der Sat-Expo-Europe zu Werbezwecken genutzt, kann aber frei empfangen werden.

Seit letztem Freitag wird via Eurobird 9 auf der Position 9°Ost ein 3D-Test-Video in HDTV gesendet. In Zusammenarbeit mit der Firma Sensio läuft das Video mit der Senderkennung „3d Switch“ als Testschleife. Es werden dabei zwei getrennte Bildhälften übertragen, die den 3D-Effekt erzeugen.

Laut der DVB-Viewer-Anzeige wird das Signal mit 1080p/50, also mit 50 Bildern pro Sekunde, ausgestrahlt. Der Technisat Digicoder HD2 erkennt zum Beispiel lediglich 25 Bilder pro Sekunde. Als Heimnutzer kann man sich das Testvideo zwar anschauen, wird den 3D-Effekt jedoch nicht erkennen. Denn die beiden Bildhälften müssen erst wieder entzerrt und übereinandergelegt werden. Geräte, die das ohne passende Shutter-Brille in Echtzeit können sind noch nicht auf dem Markt erhältlich.

3d-switch

Doch das ganze hat schon seinen Sinn: Hintergrund ist die italienische Fachmesse Sat-Expo-Europe. Diese findet vom 19.03 bis 21.03.2009 in Rom statt. Sensio wird dort diesen Test für Werbezwecke nutzen. Sensios-3D-Verfahren wurde offiziell als Standard DVD-Verfahren verabschiedet. Für den Nachfolger – der Blu-Ray-Disk – wird es ein eigenständiges Verfahren geben, welches noch in der Entwicklung ist.

Sendeparameter von “3D Switch”:
Frequenz 11.747 horizontal mit der Symbolrate 27
Polarisation: horizontal
Symbolrate: 27500
FEC: 2/3

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Teilen Geschrieben von rk am 18. März 2009
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Max 29. Juni 2009 um 13:59

Das “3D Verfahren” zur Übertragung per SAT ist nichts Neues! Ein standard Side-by-Side (linkes Bild/rechtes Bild und 50% Vertikal gestaucht) Verfahren was in der 3D Welt schon ewig bekannt ist.

3D (TV Display) Hardware die das wiedergeben kann, ist natürlich auf dem Markt vorhanden! Allerdings noch etwas teuer. Die günstige Variante: Über den “Umweg” PC (70-80 Euro).

Zu dem Bericht würde ich einfach sagen: Schlecht recherchiert!

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