Zunächst wollen RWE und die APCOA Autoparking GmbH 20 Parkgaragen mit den Ladestationen für Elektroautos ausstatten, die sich in der Nähe vieler Läden befinden. So sollen am Brandenburger Tor oder am Alexanderplatz solche Ladestationen angebracht werden; nach Berlin sollen auch Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt am Main, München und Stuttgart folgen. RWE hat das Projekt e-mobility getauft und arbeitet hier auch mit Daimler zusammen: 500 Ladepunkte soll Berlin insgesamt bekommen und in einer Testphase will man bis 2012 100 Elektro-Smarts auf die Straßen Berlins schicken, um weitere Erkenntnisse über die Anforderungen der Ladestationen zu gewinnen.
Daneben ist auch Vattenfall grün in der Hauptstadt unterwegs: Öffentliche Ladesäulen will auch dieser Stromkonzern in Kooperation mit BMW errichten. Dafür kurven 50 gemietete Mini E’s herum und gehen im Herbst in die zweite Testphase. Bei beiden Projekten steht mit den Testfahrzeugen das Nutzerverhalten im Vordergrund.
Um die Elektroautos zum Massenmarkt werden zu lassen, wie es sich auch die Bundesregierung wünscht, wurde die Initiative ELAN 2020 gegründet; wir berichteten darüber. Dass sich an all dem die Stromkonzerne so bereitwillig beteiligen, liegt natürlich auch daran, dass noch mehr Schwung in den Strommarkt kommen könnte, denn hier bietet sich eine neue Verkaufsquelle. Die Technik geht dahin, dass eine 7-polige Steckverbindung es ermöglicht, dass Auto und Ladesäule miteinander kommunizieren können. Damit kann die Rechnungsstellung individualisiert werden und Strom-Sondertarife wären sicherlich die Folge.
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