Zerstörte Hauptstadt Port au Prince. Quelle: United Nations Development Programme

Bilder der Zerstörung und Botschaften der Verzweiflung und Ausweglosigkeit dominieren nach den verheerenden Erdbeben der Insel Haiti die Berichterstattung. Bereits vor dem Wochenende gab T-Mobile USA bekannt, Spenden durch kostenpflichtige SMS zu ermögen (wir berichteten); nun können auch in Deutschland unter anderem per SMS Gelder an den Fonds der Aktion Deutschland hilft gespendet werden.

Um dem Bündnis der Hilfsorganisationen zu spenden, wird eine SMS mit dem Inhalt “Haiti” an die Nummer 81190 gesendet. Diese SMS kostet den Absender 5,00 Euro zuzüglich der netzinternen Transportkosten. Von jeder SMS werden 4,83 Euro direkt dem Spendenfonds gutgeschrieben. Wer auf herkömmlichem Wege spenden möchte, kann sich auf der Internetseite der Aktion Deutschland hilft oder direkt bei bevorzugten Hilfsorganisationen wie dem Roten Kreuz, UNICEF, und vielen weiteren über Spendenkonten und weitere Möglichkeiten informieren.

Die Nachbarinsel der Dominikanischen Republik wurde während mehrerer Erdbeben gänzlich zerstört, etliche tausend Menschen verloren dabei ihr Leben. Probleme bereiten den Helfern nicht nur der Mangel an Medikamenten und weiteren medizinischen und humanitären Hilfsgütern, sondern auch die komplett zerstörte Infrastruktur, welche die UN-Blauhelmsoldaten und die Helfer der US Army vor Ort vor nie dagewesene logistische Herausforderungen stellen.

Indes nutzen wie bei jeder Katastrophe auch skrupellose Betrüger bevorzugt das Internet, um mit gefälschten Spendenaufrufen Geld an sich zu reissen. Paul Wood von Sicherheitssoftware-Entwickler Symantec warnt: insbesondere bei Spendenaufrufen per Email sollen Benutzer skeptisch sein und sich lieber auf die Internetseiten der ihnen bekannten Hilfsorganisationen verlassen – damit nicht Kriminelle, sondern die Opfer der Katastrophe von den Spendengeldern profitieren.