Anfang der 90er-Jahre tüftelten die Entwickler von SNK Playmore an einer Konsole namens Neo Geo, die seiner Zeit die Gamingwelt überraschte. Ausgestattet mit einem Memory-Card-Slot sowie bester Technik und einzelnen Spielmodulen galt der Handheld als das neue Wundergerät der mobilen Konsolen. Die Spielefans mussten nicht mehr in die Spielhallen, um einfache Games wie Capcoms „Street Fighter“ zu zocken, sondern konnten dies ab sofort vom Sofa im Wohnzimmer tun. Allerdings waren die Preise für die Konsole schon damals astronomisch hoch. Die Kunden mussten für die Neo Geo rund 550 Euro hinblättern und jedes Spiel schlug mit weiteren 200 bis 300 Euro zu Buche. Da ist es verständlich, dass der Handheld nur ein Nischenprodukt blieb. Dies soll sich nun mit der Neuauflage ändern, welches mit seiner schicken Metallumrandung ein wenig an das iPhone von Apple erinnert. Der LCD-Bildschirm ist 3,5-Zoll groß und der Handheld verfügt außerdem über einen SD-Kartenslot sowie Video- und Soundausgang.

Wenn man die Preise der Neuauflage hört, muss man sich erneut fragen, ob SNK Playmore nichts aus den Fehlern in den 90ern gelernt hat. Die Neogeo X kostet satte 600 Euro, wofür man gleich zwei PS Vita von Sony bekommt, die auch noch eine bessere Technik an B0rd haben. Hinzu kommt, dass die Neogeo X auch noch limitiert ist du sich anscheinend an die Zielgruppe der Nostalgie- und Retrozocker richtet. Praktischerweise sind auf dem Handheld gleich 20 Spiele vorinstalliert.