Das Verfahren der Lytro-Kamera basiert auf der Wissenschaft der Lichtfelder, wo die Wissenschaftler seit rund 100 Jahren forschen. Als ein Lichtfeld sieht man die Summe des Lichts, welches in einem vorher fest definierten Raums enthalten ist. Bislang musste man hunderte Kameras an großen Hochleistungsrechnern anschließen, um das komplette Lichtfeld eines Raumes einzufangen. Jetzt können sich die Freunde der Fotografie auf die erste Kamera auf Grundlage der Lichtfeldtechnik freuen. Damit können sie zuerst das Foto schießen und anschließend jeden beliebigen Bildpunkt scharf stellen. Dies führt natürlich auch dazu, dass man viel mehr Bilder hintereinander machen kann, weil die Berechnungszeit des Autofokus wegfällt.

Seit einigen Monaten kann man die schicke Kamera in zwei unterschiedlichen Versionen bei Lytro im Internet vorbestellen. Für die Version mit 8 GByte internem Speicher, was für rund 350 Bilder ausreicht, muss man 400 Dollar hinlegen. Das Modell mit dem 16-GByte-Speicher für maximal 750 Fotos kostet dagegen 500 Dollar. Nachdem sich der Auslieferungstermin ein wenig verzögert hat, sind die ersten Modelle bei den Vorbestellern bereits eingetroffen. Zu Beginn ist die Kamera jedoch nur in den USA erhältlich, wobei es nur eine Frage der Zeit ist, bis der weltweite Launch erfolgt.