Auf den neuen Bildern des iPad3, die ein taiwanesischer Blog veröffentlichte, ist eine wesentlich größere Kameraaussparung zu erkennen, was auf eine 8 Megapixel-Knipse schließen lässt. Aufgrund des größeren Akkus und der gewachsenen Dicke hat Apple außerdem die Kanten stark abgerundet, dass es immer noch einen schlanken Eindruck macht. Auch bei den technischen Daten unter der Hülle gibt es neue Infos. Wahrscheinlich hat Apple den A5-Prozessor aufgebohrt, der bereits im iPhone 4S sowie im iPad 2 verbaut war, sodass ein Quadcore zum Einsatz kommt. Daneben arbeitet in dem neuen Tablet wohl eine wesentlich leistungsfähigere Grafikeinheit, da das Display eine Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixeln haben soll. Ähnlich wie beim iPhone 4S soll auch auf dem iPad3 die Spracherkennungssoftware Siri laufen, die auf dem Tablet allerdings auch eine Diktierfunktion unterstützt, womit sich das iPad 3 auch produktiv nutzen lassen würde.

Mittlerweile ist auch durchgesickert, dass es wohl zwei unterschiedliche Versionen geben soll. Zum einen das J1, welches wahrscheinlich über ein 3G-Modul verfügt und zum anderen die J2-Variante, die mit dem brandneuen LTE-Standard ausgestattet ist. Damit können die Nutzer auch unterwegs auf extrem schnelle Datenübertragungen von bis zu 100 MBit/s zurückgreifen. Selbstverständlich ist bei einer Version auch der sehr schnelle WiFi-Standard mit an Bord, welcher Datenübertragungsraten von bis zu 3,6 Gigabit/s möglich macht.

Das Display des neuen iPad3 soll anscheinend von Sharp produziert werden, weshalb es sich um ein hochauflösendes und sehr dünnes Retina-Display handeln könnte. Mit der so genannten IGZO-Display-Technik sinkt der Stromverbrauch und daneben werden extrem schnelle Reaktionszeiten ermöglicht.