Die Hülle für das Smartphone trägt den Namen “Nissan Scratch Shield iPhone case” und ist aus einem extrem robusten Kunststoff gefertigt, der bereits in der Automobilindustrie verwendet wird. Auf diesen Kunststoff kommen dann mehrere Schichten eines von Nissan entwickelten gelähnlichen Lacks. Das erstaunliche an diesem Polyrotaxan-Lack ist die Tatsache, dass er sich quasi seine ursprüngliche Form merken kann und unter dem Einfluss von Wärme wieder in seine glatte und ursprüngliche Form zurückkriecht. Innerhalb einer Stunde soll sich das Scratch Field bei Raumtemperatur wieder ausgleichen können, wobei es bei größeren Kratzern durchaus auch eine Woche dauern kann.

Zur Zeit existieren jedoch nur Prototypen der Wunderhülle für das iPhone 4 sowie das iPhone 4S, welche an Kunden sowie ausgewählte Journalisten verteilt wurden. Falls die neue Hülle bei den Testern gut ankommt, will Nissan diese Technik in Serie produzieren. Ob Nissan jedoch tatsächlich ins Geschäft mit Smartphone-Hüllen einsteigt, ist laut Fachkreisen eher unwahrscheinlich. Der Autobauer wird wohl eher ein Patent für die direkte Anwendung auf Mobiltelefonen lizenzieren. Auf diese Weise hat Nissan dem japanischen Handyhersteller NTT DoCoMo erlaubt, eines seiner Klapphandys mit dem speziellen Lack zu überziehen.

Daneben verwendet Nissan die Scratch Shield Technologie auch bei den eigenen Autos, wie beispielsweise der Infinit-Reihe, dem X-Trail sowie dem 370Z und dem Murano.