Der Google Fellow Amit Singhal betont während der Ankündigung, dass Google eine Suchmaschine sei, welche nicht nur Inhalte sondern auch die Menschen und deren Beziehungen verstehe. Daran ist im Grunde nichts auszusetzen, es betrifft allerdings nur die Menschen, welche auch in Google+ und nicht in anderen Netzwerken wie Twitter oder Facebook vertreten sind. Neben „People and Pages“ handelt es sich bei den Erweiterungen der Suchfunktion von Google auch um „Profiles and Search“ sowie „Personal Results“. Die personenbezogenen Treffer beziehen sich dabei auf die persönlichen Informationen des Suchenden, welche auf Google+ gepostet oder in seinem Google-Konto gespeichert wurden.

Bereits während der Suche werden beispielsweise bei „Profiles in Search“ Resultate von Personen angezeigt, denen man gerne folgen würde oder die einem nahe stehen. Dagegen werden bei „Profile and Pages“ neben Firmenseiten auch Profile bei Google+ angezeigt, welche den Suchenden interessieren könnten. Die komplette Struktur der Ergebnisseiten wird durch die Änderungen aber dermaßen verzerrt und verändert, dass die Fachmedien und die Konkurrenz auf die Barrikaden gehen. Besonders für Twitter ist die Nachricht schlecht, da aktuelle Tweets in der Google-Suche jetzt nicht mehr berücksichtigt werden.