Seit geraumer Zeit geht Sony gegen Hacker der PS3 vor. Im Visier des Konzerns steht vor allem der 21-jährige George Hotz, der auf seiner Website eine Anleitung und die nötige Software zum knacken einer Playstation 3 veröffentlicht hatte.

Zwar erklärte „GeoHot“ immer wieder, dass seine Software nicht zur Nutzung von Raubkopien gedacht war, aber das scheint Sony nicht zu interessieren. Der Hersteller möchte offenbar die absolute Kontrolle über die Box behalten. Für den Konsolenhersteller stellen Modifikationen auch aus Gründen des Kopierschutzes ein Problem dar. Denn wenn die Sperren erstmal beseitigt sind, lässt sich die PS3 dazu bringen, Raubkopien abzuspielen.

Wie „Arstechnica.com“ berichtet, hat jetzt ein Richter seine Einwilligung dazu gegeben, Sony Auskunft über Hotz’ Sites und Accounts zu geben. Sony will aber noch mehr: Der Provider soll von Hotz die Logdateien herausrücken. Dadurch könnte der Konzern nachvollziehen, wer alles die Seiten aufgerufen und Dateien heruntergeladen hat. Das soll rückwirkend seit Januar 2009 nachvollzogen werden. Damit könnte jeder Besucher der Seite identifizierbar gemacht werden.